Ski Press World Inc. - Index

Ski Press World Inc. - Deutschland_2007_2008 - Index

92 | DSLV
DSLV Schneeprofis bieten Fahrsicherheitstraining für die Piste
TRAUMJOB ZWISCHEN PERFEKTER SHOW UND VERANTWORTUNG AUF DEM BERG
Kein Schreibtisch, kein Telefon, kein Chef in Sichtweite. Stattdessen weite Hänge, Berggipfel und Wintersportler, die gespannt auf die nächsten Übungen
warten. 13.500 Mitglieder im Deutschen Skilehrerverband (DSLV) haben sich diesen Traum erfüllt und das Hobby zum Beruf gemacht. Doch die Ansprüche an
Ski- und Snowboardkurse haben sich verändert. Der Erlebnischarakter steht im Vordergrund. Dabei ist der Schneesportlehrer nicht nur Entertainer, sondern
herausragender Athlet, kundiger Geländeführer und Vorbild für sicheres und verantwortungsvolles Verhalten am Berg.
„Wir wollen unsere Gäste für den Schnee begeistern und ihnen gleichzeitig verantwortungsvollen Umgang
mit Berg und Sportgerät vermitteln“, erklärt Christian Lechner, Präsident des Deutschen Skilehrerverbandes.
„Dabei erwartet der Gast immer eine perfekte Show.“ Der braungebrannte Sunnyboy-Skilehrer und die
Après-Ski-Bar sind Schnee von gestern. Naturverbundenheit, Outdoor-Erlebnis, Sportlichkeit, Lebensfreude
und Mehrwert sind Begriffe, die heute den Arbeitsalltag eines Schneesportlehrers prägen. Diese können innerhalb
von wenigen Stunden oder über eine komplette Woche, individuell zugeschnitten oder in der Gruppe
vermittelt werden. „Diese Tätigkeit erfordert neben einer entsprechenden Begabung und Ausbildung auch viel
Idealismus und die Fähigkeit, Menschen im Schnee und für den Schnee zu begeistern“, so Lechner zu den
Herausforderungen. Nur wer selbst die Begeisterung für den Wintersport in sich trägt, kann etwas von dieser
Faszination an seine Gäste weitergeben.
Hilfe zur Selbsthilfe – Verantwortung übernehmen und Fahrkönnen verbessern
Jeder Schneesportler sollte seine Verantwortung auf dem Berg wahrnehmen und bei der eigenen Sicherheit
beginnen. „Die Experten der Profi-Schulen im DSLV können helfen, die eigene Sicherheit zu erhöhen. Denn
wer sich sicher im Gelände bewegt, steigert auch die Sicherheit für alle anderen auf oder neben der Piste“,
so Peter Hennekes, Hauptgeschäftsführer des DSLV. Im Hinblick auf immer stärker frequentierte Skigebiete
und den unaufhaltsamen Trend zum Freeriding ein wichtiger Ansatz. Themen wie Sicherheit auf und neben
der Piste gehören genauso zum Repertoire des Schneesportprofis wie die Einschätzung verschiedener
Schneesituationen und das Aufgreifen aktueller Trends. Mit kreativen Konzepten werden alle Zielgruppen
angesprochen. Damit ist der DSLV ein unersetzlicher Ideen- und Ratgeber für seine 254 Profi-Schulen und ein
kompetenter Ansprechpartner für alle Schneesport-Interessierten.
Nordic: Jib-Skating spricht neue Zielgruppen an
© DSLV
Jib-Skaten gehört zu den neuesten Trends, die der DSLV ab der kommenden Wintersaison 2007/08 anbietet.
Langlaufen präsentiert sich dabei einer völlig neuen, jungen Zielgruppe. In Anlehnung an Snowboarden
und Freeskiing springen Jib-Skater über Schanzen, machen Saltos und fahren über Geländer. Eigens dafür
geeignete Ski gibt es ab diesem Winter. Klaus Häger, staatlich geprüfter Skilanglauflehrer und Mitglied im
Ausbilderteam, Langlaufschule Oberallgäu, will gemeinsam mit der Ersten Skischule Oberstdorf im Skistadion
Oberstdorf einen Park speziell für Jib-Skater bauen. Ein neues Angebot, das mit dem DSLV sicheren Langlaufspaß
garantiert.
Ski- / Snowboard-Freestyle
Das Springen nimmt eine immer bedeutendere Rolle ein,
und deshalb bieten die Profi-Schulen des DSLV auch hier
sichere Wege, um das Können zu verbessern. Die Hauptfehlerquellen
für unkontrollierte Sprünge hat Christian
Reinke, staatlich geprüfter Snowboardlehrer und Mitglied
im Snowboard-Ausbilderteam, hauptsächlich in Anfahrt,
Absprung und Schanzenbeschaffenheit ausgemacht. Dass
hinter jedem Sprung eine ganze Menge Physik steckt,
bekommen die Gäste je nach Alter und Interesse in unterschiedlicher
Dosis präsentiert. Gut zu wissen ist, dass
auch freestyle-orientierter Unterricht mit professionellem
Know-how des Deutschen Skilehrerverbandes sicher gestaltet
wird und zu mehr eigener Sicherheit und dadurch
zu mehr Spaß führt.
Funktionelle Leichtigkeit für jede Situation
Mehr Spaß versprechen sich die Schneesportprofis unter
dem Qualitätssiegel des Deutschen Skilehrerverbandes
auch von der neuen Fahrphilosophie. Die Kurzformel lautet:
„Optimale Kurvenqualität in jeder Situation, mit Leichtigkeit
bewegen und funktionell fahren.“ Dahinter verbergen sich
ausführliche Konzepte, die alle eines zum Ziel haben: Spaß
und Sicherheit durch mehr Fahrkönnen. Alle Wintersportler
stehen da in der Verantwortung, viel befahrene Pisten und
weite Hänge mit geschulten Fahrkenntnissen zu einem sicheren
Spielplatz zu machen, nicht nur für Kinder. Die Profi-
Schulen des Deutschen Skilehrerverbandes sind dabei nicht
nur kompetenter Ansprechpartner in Sachen Wintersport,
sondern auch Partner für die „perfekte Show“ im Schnee.
www.skilehrerverband.de
© Fischer