Ski Press World Inc. - Index

Ski Press World Inc. - Deutschland_2007_2008 - Index

© K2 Sports/Christian Stadler
KREUZVERHÖR – KOPF & AUGE
• Alle hier vorgestellten Helme entsprechen der internationalen Prüfnorm CE, und alle Skibrillen verfügen
über Doppelscheiben und absoluten UV-Schutz.
• Nach einem Crash im Schnee die Brille mit dem Handschuh oder gar mit den Fingern sauber kratzen?
Lieber nicht! Dadurch wird erstens die empfindliche Anti-Beschlagschicht im Inneren zerstört und zweitens
die Feuchtigkeit nicht beseitigt. Nach kurzer Zeit wird die Brille erneut beschlagen. Nur austupfen!
Ein spezielles Brillentuch nimmt die Feuchtigkeit auf und verhindert, dass sich ein Schmierfilm auf den
Gläsern bildet. Beim Boxen-Stopp im nächsten Ruheraum die Brille trocknen lassen!
• 80 Prozent der Stürze ohne Fremdeinwirkung resultieren aus Wahrnehmungsfehlern – die oftmals
durch schlechtes Sehen provoziert werden. Gute Sicht ist unabdingbar für ein gutes Gleichgewicht.
• Zum Schutz gegen UV-Strahlung werden Helme und Skibrillen am besten in Schutzhüllen in dunklen,
kühlen und trocknen Räumen aufbewahrt.
• Je höher es hinauf geht, umso stärker müssen die Brillen die Blendstrahlung abschotten. Normalerweise
reicht in unseren Breiten die Kategorie S2. Damit kommen nur noch 18 bis 43 Prozent der Strahlung
durch. In den Bergen und im Hochgebirge sollte Kategorie S3 mit 8 bis 18 Prozent Durchlässigkeit und
Stufe S4 mit 3 bis 8 Prozent verwendet werden.
• Wichtig: Blendschutz und UV-Schutz sind zwei Paar Stiefel! Nicht die dunkelsten Brillen schützen am
besten, sondern die hochwertigsten. UV-Schutz findet innerhalb des Kunststoffglases statt und nicht
außerhalb. Aus Sicherheitsgründen bestehen Skibrillen aus Kunststoffgläsern.
• Wie für Motorradhelme gilt auch für Skihelme: nach drei bis acht Jahren austauschen. UV-Strahlung
macht das Material porös. Wer viel fährt und seinen Helm ruppig behandelt, der sollte nach drei Jahren
einen neuen kaufen. Die maximale Haltbarkeit sind acht bis zehn Jahre. Nach einem harten Sturz im
Couloir gilt sowieso: ab in die Mülltonne und nicht zum Sperrmüll!
• Die Lichtverhältnisse sind auf der Skipiste generell sehr kontrastarm. Nebel und Wolken verstärken
diesen Zustand noch. Kontraststeigerungen ermöglichen „Blue Blocker“, das sind Tönungsscheiben in
Gelb, Blau und Hellbraun. Deswegen gilt beim Kauf: Wechselscheiben besorgen.
• Ein weites Sichtfeld garantiert mehr Sicherheit. Je weiter die Augen umschlossen werden, umso
wichtiger ist aber auch das Belüftungssystem – andernfalls beschlagen die Gläser.
• Gläser reinigen? Niemals mit Papiertaschentüchern! Diesen sind mikroskopisch kleine, mineralische
Füllstoffe beigemengt. Mit solchen Tüchern wird lediglich der Staub auf der Brille verteilt und das Glas
blind geschliffen. Mikrofasertücher, Brillenputztücher oder ein frisches Geschirrspültuch mit Wasser,
Seife oder Geschirrspüler verwenden. Glasreiniger sind zu scharf.
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